Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben einer Erhöhung der Ausgaben für den neuen Haushalt zugestimmt.
Der größte Einzahler Deutschland hält dennoch seinen Anteil am EU-Haushalt stabil knapp unter 20 Prozent.
Die EU-Mitglieder haben sich darauf geeinigt, die Ausgaben der EU um 3,4 Prozent auf 119,4 Milliarden Euro zu steigern. Demnach wird die Bundesrepublik Deutschland 23,6 Milliarden Euro zahlen, wobei unter Einberechnung des aus Brüssel zurückfließenden Geldes eine Nettbelastung von knapp 6 Milliarden Euro übrigbleiben.
Die EU-Kommission schlug eine Ausgabensteigerung um 5,3 Prozent vor. Die Mitgliesstaaten nahmen jedoch Kürzungen bei der Regionalpolitik und den Agrarausgaben (0,5 Milliarden Euro) sowie bei den Veraltungsausgaben (100 Millionen) vor.
Ende des Jahres wird der Haushalt entgültig beschlossen.
Zusammenhalt, Wettbewerbsfähigkeit für Wachstum und Beschäftigung
Direktzahlungen und marktbezogene Ausgaben
Ländliche Entwicklung
Die EU als globaler Akteur
Unionsbürgerschaft, Freiheit, Sicherheit und Recht
Verwaltung
Ausgleichszahlungen für Bulgarien und Rumänien
