EU-Kommission trifft slowenische Ratspräsidentschaft

Ljubljana

In einem Renaissance-Schloß bei Ljubljana trifft am Dienstag die EU-Kommission mit der Regierung Sloweniens zusammen – Anlaß ist die Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft von Portugal an Slowenien.

Foto: Das mittelalterliche Ljubljana

Von Ralf Hübner-Bornemann

Nachdem der EU-Grundlagenvertrag als Thema bearbeitet ist – Slowenien will ihn als eines der ersten Länder im Januar ratifizieren – zeichnet sich das Kosovo als eines der Kernthemen ab.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich entschuldigen lassen. Er ist wegen Grippe bis Donnerstag krankgeschrieben.

Nach monatelangem Streit verzichtet die EU offenbar auf Geschlossenheit gegenüber einem unabhängigen Kosovo. Ein neuer Staat müsse nicht zur gleichen Zeit von allen 27 EU-Mitgliedsländern anerkannt werden, sagte der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa als amtierender EU-Ratspräsident.

jansa
Foto: Jamez Jansa

Die von muslimischen Albanern dominierte Provinz könnte sich im Februar von Serbien lossagen.
Zypern und andere EU-Staaten wollen nach früheren Angaben eine Unabhängigkeitserklärung nicht anerkennen.

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