EU sucht Bauer

Welcher Bauer ist der EU besonders lieb und teuer? Ein Kleinbauer soll er sein und möglichst „öko“. Dann regnet es auch die – relativ – höchsten EU-Prämien aus Brüssel.

Von Ralf Hübner-Bornemann

So schlug es die EU-Kommission gestern, Dienstag, im Europaparlament in Straßburg vor. Die 27 EU-Staaten müssen der geplanten Agrarreform ab 2009 aber erst zustimmen. Kommt diese, müssen vor allem die Großbauern zurückstecken: Wer derzeit mehr als 300.000 Euro Förderung aus Brüssel für seinen Betrieb einstreift, müsste dem Plan der Kommission zufolge künftig nicht mehr nur fünf Prozent davon in die ländliche Entwicklung, also in Umwelt- und Landschaftsprojekte, umleiten. Sondern ab 2012 nach einer stufenweisen Erhöhung sogar 22 Prozent.

Doch auch die kleineren Bauern, die derzeit zwischen 5000 und 100.000 Euro einstreifen, sollen in den nächsten Jahren mehr Geld in die Umwelt umleiten als noch vor Jahren geplant: Statt minus fünf Prozent sollen es 2009 minus sieben, 2010 minus neun, 2011 minus 11 und 2012 minus 13 Prozent sein.

Zurückholen kann sich EU-Geld, wer Projekte für die ländliche Entwicklung startet. Brüssel will die Umwelt aktiv fördern.

  • Video EU: Umverteilung in der Landwirtschaft
  • Quelle: ZDF (mit freundlicher Genehmigung)
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    One Response to EU sucht Bauer

    1. horst sagt:

      http://bauern-soell.blogspot.com/

      Bitte folgende Seite besuchen.
      Wer bekommt wie viel EU-Förderung?

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