EU löst europaweiten Alarm aus

Mittwoch, 4. Juni 2008

EU löst europaweiten Alarm nach Atom-Zwischenfall ...

Nach Problemen im Kühlsystem des slowenischen Atomkraftwerks Krsko hat die EU-Kommission europaweiten Alarm ausgelöst. Ein Entweichen von Radioaktivität in die Umwelt sei jedoch nicht festgestellt worden.

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EU sucht Bauer

Mittwoch, 21. Mai 2008

Welcher Bauer ist der EU besonders lieb und teuer? Ein Kleinbauer soll er sein und möglichst „öko“. Dann regnet es auch die – relativ – höchsten EU-Prämien aus Brüssel. Den Rest des Beitrags lesen »


EU beschließt Strategie gegen den Klimawandel

Mittwoch, 23. Januar 2008

klimawandel

Die EU-Kommission stellt heute in Brüssel ihren mit Spannung erwarteten Vorschlag für ein Gesetzespaket zum Klimaschutz vor. Damit soll der Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in Europa deutlich reduziert werden, um die Erderwärmung aufzuhalten.

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EU-Kommission droht Autoherstellern mit Strafmaßnahmen

Sonntag, 9. September 2007

auspuffDie EU-Kommission hat Autoherstellern mit Strafmaßnahmen gedroht, sollten sie die geplanten europäischen Kohlendioxid-Grenzwerte nicht einhalten.

„Für den Fall, dass ein Unternehmen sich nicht an seine Verpflichtungen hält, muss es entsprechende Sanktionen geben.  Die EU-Kommission wird die Regelung so formulieren, dass ihr Klimaziel erreicht wird und die Industrie damit leben kann. Aber das Gesetz muss dann auch eingehalten werden.“,

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sagte Umweltkommissar Stavros Dimas (Bild)der „Bild am Sonntag“.

Nach dem Willen der EU-Kommission sollen Neuwagen ab 2012 im Durchschnitt nur noch 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen. Das sind 25 Prozent weniger als bisher. Die EU-Kommission prüft zurzeit, wie der Durchschnittswert zu erreichen ist.

Der griechische Kommissar wies Bedenken der deutschen Autobauer zurück, der neue Grenzwert sei nicht zu schaffen.

„Ich habe vollstes Vertrauen in die Fähigkeit unserer Autoindustrie, sich rasch auf neue Anforderungen einzustellen“, 

sagte er weiter.


Bush empfängt den EU-Ratsvorsitzenden

Freitag, 31. August 2007

US-Präsident George W. Bush wird nach Angaben des Weißen Hauses im September den amtierenden EU-Ratsvorsitzenden, Portugals Regierungschef José Socrates, zu Gesprächen über die transatlantischen Beziehungen empfangen.

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Bush wolle mit Socrates darüber sprechen, wie sich auf den „starken Beziehungen zur Europäischen Union unter portugiesischer Führung“ aufbauen lasse, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Snow, am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Bei den Beratungen solle es außerdem um die Friedensbemühungen in Krisengebieten wie Afghanistan, dem Nahen Osten und Darfur gehen. Auch Gespräche über Zusammenarbeit im Welthandel, im Kampf gegen den Terror und den Klimawandel stehen demnach auf dem Programm.


SOS am Mittelmeer

Freitag, 20. Juli 2007

Mythos Mittelmeer: Von der Costa Blanca über die Côte d’Azur, vorbei an der italienische Riviera, um den Stiefel herum in das Labyrinth der griechischen Inselwelt hinein und bis zu den Küsten Kleinasiens. Heiße Sommer und samtig laue Winter, azur bis türkis das Wasser, herrlich klar bis auf den Grund. Doch der schöne Schein hat Risse bekommen. Glaubt man den Experten, könnte das mediterrane Flair schon bald einem ökologischen Horrorszenario weichen – falls nicht schnell etwas geschieht.
Mehr als 100 Millionen Menschen auf der Suche nach Entspannung gesellen sich inzwischen Jahr für Jahr zu den gut 140 Millionen ständigen Küstenbewohnern. Ihr Treiben hat das natürliche Gleichgewicht des 2,5 Millionen Quadratkilometer großen Meeres der Griechen und Römer ins Wanken gebracht.
Wasserverschmutzung, massives, unkontrolliertes Bauen, Überfischung und Klimawandel sind die Gefahren, die das nahezu rundherum von Landmassen eingeschlossene Binnenmeer bedrohen. Experten und Umweltschützer sind sich einig: Das Mittelmeer ist in Gefahr, noch aber ließe sich die Katastrophe abwenden.cotedaz

Über 100 Wissenschaftler aus 15 Ländern waren der Studie “European Lifestyles and Marine Ecosystems“ beteiligt, die im Auftrag der EU veröffentlicht wurde. Über einen Zeitraum von drei Jahren beobachteten sie, wie sich der Zustand der Europa umgebenden Meere entwickelte.

Die Ergebnisse sind alles andere als positiv: “Wir haben in jedem der Meere Schäden gefunden, die mit der Entwicklung der Küstenregionen, unseres Transportwesens und der Art und Weise, wie wir unsere Nahrung produzieren zusammenhängen“, erklärte der Projekt-Koordinator Laurence Mee der BBC.

Die Gründe für den schlechten Zustand sehen die Forscher in dem wachsenden Wohlstand des erweiterten Europas. „Wir müssen uns darüber klar werden, dass Wohlstand für eine Menge zusätzlichen Druck auf die Umwelt sorgt“, sagte Mee, „wir müssen diese Probleme angehen.“ So dienten die Küstengebiete des Mittelmeers vielen Europäern als Zweitwohnsitz – die dichtere Besiedlung wiederum belastet das Gewässer.


Brüssel legt Entwurf für Charta über Energiekunden-Rechte vor

Freitag, 6. Juli 2007

image407 Nach der vollständigen Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes in der EU am 1. Juli sorgt sich die Europäische Kommission um die Verbraucher. Sie präsentierte daher am gestrigen Donnerstag den Entwurf für eine Charta über die Rechte der Energiekunden. Diese soll unter anderem sicherstellen, dass die Verbraucher kostenlos den Anbieter wechseln können. Bislang zahlen viele nach Ansicht der Kommission überhöhte Preise und werden bei Verträgen „über den Tisch gezogen.“

Die Charta soll auch den Anspruch auf Information unter anderem über die Herkunft des Stroms oder Gases und über die Tarifgestaltung garantieren sowie klare Regeln für Rechtsstreitigkeiten festlegen. Die Europäische Verbraucherschutzorganisation pocht zudem auf einen Anspruch der Bürger auf Energieversorgung. Nach einem Konsultationsverfahren soll die Charta im Dezember unterzeichnet werden. In den Ländern, die erst jetzt ihren Energiemarkt völlig liberalisierten, fürchten viele Verbraucher einen Preisanstieg.